Grundschule Kenzingen macht mit beim Leserabe-Projekt.

KENZINGEN (rsz). Seit zehn Jahren schon gibt es an Grundschulen das Leseraben-Spiel der Stiftung Lesen, seit acht Jahren kommen Erst- und Zweitklässler der Grundschule Kenzingen regelmäßig in den Genuss des lustigen Rätsel-Lesespiels. Doch die Leserabengeschichten machen den Kindern nicht nur jede Menge Spaß, sie fördern ganz nebenbei die Lesefreude und Lesemotivation, verbessern die Sprachentwicklung und die Lese- und Schreibfähigkeit. Außerdem tut das gemeinsame Rätseln auch der Klassengemeinschaft gut. Die spielerische Leseförderungskampagne für Erstleser wird von der Stiftung Lesen gemeinsam mit dem Ravensburger Buchverlag und dem Mildenberger Verlag ausgeschrieben.

Leserabe-Projekt in der Klasse 2 c von Gisa Moravek. Foto: Ruth Seitz

         Am Montagmorgen ist es in der Klasse 2c von Gisa Moravek an der Kenzinger Grundschule mucksmäuschenstill, als Maja und Anna-Lena ihre Stühle vor die Tafel stellen. Die beiden sind konzentriert, lesen ihre Geschichte laut und deutlich vor, während ihre Mitschüler genauso konzentriert und gespannt zuhören. Lehrerin Gisa Moravek achtet darauf, wie die Schüler das Gelesene betonen, ob sie flüssig lesen oder eher stockend, weil sie den Text nicht ganz verstanden haben oder ob sie beim Lesen noch etwas Unterstützung brauchen.

Seit acht Jahren nimmt Gisa Moravek mit ihren Grundschulklassen an den Leseraben-Geschichtenspielen teil und ist, genau wie ihre Schüler, mit Freude bei der Sache. Sie mag die Geschichten und das Rätseln wie ihre Schüler und sie kann als Lehrerin jede Menge Lesekompetenz aus den Vorträgen ableiten, betont sie. Klassen, die sich für die Leseraben-Geschichten anmelden, bekommen von der Stiftung Lesen ein Leseheft mit Rätselfragen, ein Spielplakat mit Stickern zu jedem Kapitel und Informationen für die Lehrer.

Zehn Minuten pro Tag kommen die Leseraben-Geschichten in die 2c geflattert. Nachdem jeweils zwei Schüler vorgelesen haben, fragen sie die anderen Schüler, wie ihr Lesevortrag war. Maja und Anna-Lena bekommen viel Lob., auch von Gisa Moravek. Die beiden strahlen. Dann dürfen sie die Rätselfragen stellen, alle Schüler wollen antworten. Die richtige Lösung ist schnell gefunden, der Buchstabe in den Lösungssatz eingefügt und der Sticker an die richtige Stelle geklebt.

Der Lösungssatz wird eingeschickt und mit etwas Glück gewinnen die teilnehmenden Klassen umfangreiche Spiele- und Lesepakete. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Scheib- und Kreativwettbewerb teilzunehmen.

Jährlich bestellen rund 10 000 Klassen das Materialpaket mit den Leseraben-Geschichten. Rund 250 000 Kinder lesen und rätseln dann im Unterricht. Seit 2007 haben nach Angaben des Verlags und der Stiftung Lesen rund 2,5 Millionen Schüler am Leseraben-Geschichten-Spiel teilgenommen.

Dass die Jungen und Mädchen durch die Geschichten Spaß und Freude am Lesen bekommen, steht außer Frage. In der Klasse 2c greift jedes Kind jeden Tag zum Buch. Viele von ihnen lesen vor dem Schlafengehen, erzählen sie – oder einfach, wenn sie Zeit haben.Zehn Minuten pro Tag kommen die Leseraben-Geschichten in die 2c geflattert. Nachdem jeweils zwei Schüler vorgelesen haben, fragen sie die anderen Schüler, wie ihr Lesevortrag war. Maja und Anna-Lena bekommen viel Lob., auch von Gisa Moravek. Die beiden strahlen. Dann dürfen sie die Rätselfragen stellen, alle Schüler wollen antworten. Die richtige Lösung ist schnell gefunden, der Buchstabe in den Lösungssatz eingefügt und der Sticker an die richtige Stelle geklebt.

Der Lösungssatz wird eingeschickt und mit etwas Glück gewinnen die teilnehmenden Klassen umfangreiche Spiele- und Lesepakete. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Scheib- und Kreativwettbewerb teilzunehmen.
Jährlich bestellen rund 10 000 Klassen das Materialpaket mit den Leseraben-Geschichten. Rund 250 000 Kinder lesen und rätseln dann im Unterricht. Seit 2007 haben nach Angaben des Verlags und der Stiftung Lesen rund 2,5 Millionen Schüler am Leseraben-Geschichten-Spiel teilgenommen.
Dass die Jungen und Mädchen durch die Geschichten Spaß und Freude am Lesen bekommen, steht außer Frage. In der Klasse 2c greift jedes Kind jeden Tag zum Buch. Viele von ihnen lesen vor dem Schlafengehen, erzählen sie – oder einfach, wenn sie Zeit haben.

 

Die Kenzinger Grundschule präsentierte sich beim Schulfest mit einer Weltreise multikulturell.

KENZINGEN (BZ vom 14.06.2016). "Bunt wie ein Regenbogen" lautete das Motto der Grundschule Kenzingen für das Sommerfest. In der vollbesetzten alten Turn- und Festhalle führte die Theater-AG zusammen mit mehreren Klassen das Stück "Weltreise" auf. Spielerisch wurden Situationen von Zu- und Auswanderern in allen Herren Länder vergegenwärtigt.
Es begann mit einem Paukenschlag. Die Bläserklasse unter der Leitung von Sybille Schlenker oblag der tönende Prolog. 23 Kinder der dritten Klassen übten erst seit acht Monaten in Kooperation mit der Stadtkapelle. Mit dem bei einem Wertungsspiel errungen Prädikat "sehr gut" war es der erste große Auftritt vor so viel Publikum. Eine besondere Gabe wurde Bernhard Haßler-Lotzwi nachgesagt, der Kindern auch leise Töne und das in verschiedenen Sprachen beibringen kann, so Birgit Beck in ihrer Begrüßung. Der Schulchor sang zwei Stücke: "Der Freund" und "Dust in the wind".

Die Schulleiterin freute sich über die Vielzahl an Gästen. Es zeige deutlich, dass die Arbeit mit den Kindern wertgeschätzt werde. Bunt wie ein Regenbogen ist auch die Schulgemeinschaft. Kinder aus über 20 Ländern, von Palästina bis Vietnam, werden hier unterrichtet. Mehrere Arbeitsgemeinschaften stellten verschiedene Projekte vor. Ein Geschicklichkeitsparcours musste auf dem Schulhof gemeistert werden. Die zweiten Klassen bemalten Zaunlatten und begaben sich auf Schatzsuche. Der Vorhang für das Socken-Puppentheater ging gleich zweimal auf. Vorgestellt wurden auch alte Handwerksarbeiten wie Weben und Filzen. Akrobatik mit menschlichem Pyramidenaufbau bot die Klasse 3c. Laut ging’s bei der Zaubershow zu, ein Stockwerk höher im "Raum der Stille" das Kontrastprogramm.

"Ein Schulfest dieser Größenordnung ist keine Selbstverständlichkeit", lobte Bürgermeister Matthias Guderjan. Der Umzug vom heutigen Kinderhaus in die Räume der früheren Werkrealschule ging ohne größere Probleme vonstatten. Noch in diesem Jahr werden neue Fenster eingesetzt, versprach der Rathauschef.

Dann stach die "Theater Doria" mit wertvoller Fracht in See. Einmal stürmisch, dann wieder in ruhigeren Gewässern legte das Luxusschiff in Amerika an. Hier sollen nach dem Ersten Weltkrieg 90 000 Badenser eine Bleibe gefunden haben, klärte die Besatzung auf. Afrika und die Antarktis waren die nächsten Ziele. Bei jedem Landgang klärte eine Grundschulklasse über geographische Besonderheiten und den dort lebenden Menschen auf. Natürlich durfte in China der Feuerdrache nicht fehlen. Nach Russland, mit seiner unendlichen Weite, klang "In 30 Minuten um die Welt" auf der iberischen Halbinsel aus. Spaniens eitler Sonnenschein, vermengt mit dem drohenden Regen über Kenzingen ergaben ideale Voraussetzungen für einen Regenbogen. Doch das Wetter hielt, Elternbeirat und Förderverein waren mit dem getätigten Umsatz hoch zufrieden.

Gebannt und aufmerksam lauschten die Kenzinger Grundschüler den Geschichten von Märchenerzählerin Alex Kuttruff. Foto: Privat

       
KENZINGEN (BZ vom 11.06.2016).
In der Lesewoche vom 30. Mai bis zum 3. Juni war an der Grundschule Kenzingen auch eine Märchenerzählerin zu Gast: Alex Kuttruff. In jeder Klassenstufe wurden zwei unterschiedliche Märchen erzählt, die sie auch geschrieben hatte.

Die ersten und zweiten Klassen horten die Märchen "Die Mondscheinpferde" und "Der Prinz der Meerjungfrauen". Für die dritten und vierten Klassen präsentierte die Erzählerin "Prinzessin im blauen Kristall" und "Das schwarze Einhorn". Es waren fantastische und zugleich lehrreiche Märchen, in denen die inneren Werte wie Güte, Gerechtigkeit, Hilfe, Mitleid und Großzügigkeit zählten. Die Märchenfee mit dem Künstlername Alex Zane begeisterte alle Kinder. Die Kleinen mussten sie anfassen und waren felsenfest davon überzeugt, dass sie wirklich zaubern konnte. Sie erzählte sehr lebendig, schlüpfte
in jede Rolle, spielte die Freude und Verzweiflung der handelnden Personen und begeisterte durch ihre wunderschönen Feen-Kostüme, bei denen alles dabei war: goldene Schuhe, zarte Flügel, ein sehr schönes, zartes und weich fallendes Kleid mit großartigen Stickereien und selbstverständlich einen Zauberstab. Für alle Kinder war es ein unvergessliches Erlebnis.

 

(Badische Zeitung vom 24.07.2015)

Kenzinger Grundschule richtet eine Bläserklasse ein.

Groß war das Interesse bei der Einteilung durch Franz Schindler. Fast jeder der angehenden Drittklässler fand sein Wunschinstrument. Foto: Schnabl

      KENZINGEN (wes). Die Kenzinger Grundschule richtet ab dem kommenden Schuljahr eine Bläserklasse ein. Rektorin Birgit Beck freute sich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle Früchte trage und das Interesse bei den zukünftigen Drittklässlern sehr groß sei.

Ziel ist es, die Kinder an die Musik heranzuführen und ihnen früh das Erlernen eines Blasinstrumentes zu ermöglichen. Im gemeinsamen Spiel werde das Sozialverhalten positiv beeinflusst, Rücksichtnahme, Stärkung des Selbstwertgefühls und Freude am erfolgreichen Auftritt seien gewünschte Nebenwirkungen, wurde erläutert. Forschungsergebnisse zeigten, dass das Spielen eines Instruments einen positiven Einfluss auf die Intelligenzentwicklung des Kindes habe.

Der Grundstein wurde bereits vor Wochen gelegt. Bei einem Infoabend wurden die Eltern mit dem neuen Angebot vertraut gemacht. Beim zweiten Treffen fand die Instrumentenerprobung mit den fachlichen Ausbildern der Stadtkapelle statt. Franz Schindler, Dirigent der Jugendkapelle, hat bei der Besetzung des Schülerensembles seine erfahrenen Mädels und Jungs vorspielen lassen. "So klingt das, nach einigen Monaten", animierte er die Zöglinge, die im Publikum saßen.

Poppig ging‘s los mit den Beach Boys und "I get around", zackig die Fortsetzung mit "Universal Band Collection" und rockig das Finale mit einem Elvis Presley-Medley. Dem Publikum hat’s gefallen, vor allem wie Franz Schindler mit seinen Schützlingen umgeht: Auf sehr einfühlsame Art hat er jedem die nötige Zuwendung gewidmet. Er verlangt harmonisches Zusammenspiel, aber nicht um jeden Preis. Spaß stehe ganz weit oben, die Qualität steige mit dem regelmäßigen Üben. Seine vielen Tipps reicht er gerne weiter an die Grundschüler, die demnächst ihre ersten blasmusikalischen Versuche unternehmen. Unterstützt wird er von Sybille Schlenker, Michael Czakalla und Lena Blum.

Gut ein Drittel der 70 Grundschüler in den zweiten Klassen signalisierten Bereitschaft für ein Instrument. Für sie beginnt im September der Unterricht, im Stundenplan steht dann einmal wöchentlich Blasmusik statt des sonst üblichen Musikunterrichtes. Die Kosten sind überschaubar. Es fällt eine Leihgebühr für das Instrument an. Flexibel zeigten sich die "Neuen" bei der Einteilung. So mancher hat das beabsichtigte Holz- in ein Blechblasinstrument getauscht. Beliebt war vor allem die Klarinette.

 

    Traditionell und gemäß dem Profil des Sozialen Lernens und der Gesundheitsprophylaxe wurden in der vergangenen Woche nicht nur die Lehrer, sondern auch alle Zweit- Dritt und Viertklässler der Grundschule Kenzingen in Sachen „Erste-Hilfe“ auf den neusten Stand gebracht. Unter fachmännischer Anleitung verstand es Irene Schwörer wieder einmal kindgemäß den Schülern lebenswichtige Dinge beizubringen: Wie setze ich einen Notruf ab? Wie hole ich Hilfe? Wie verhalte ich mich in schwierigen Situationen? Wie lege ich verschiedene Verbände an? Neben einem kleinen Eigenanteil der Schüler unterstützten der Förderverein und der Elternbeirat diese wichtige Aktion.

 

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